Verbandsgemeinde Baumholder: Schnelles Internet jetzt verfügbar

17. November 2016

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    • Stadt und vier Gemeinden sind am schnellen Netz

    • Surfen mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich

Idar-Oberstein, 8.November 2016

Es ist so weit: Das schnelle Internet in der Stadt Baumholder und den Ortsgemeinden Berglangenbach, Heimbach, Leitzweiler und Ruschberg ist verfügbar. Zur offiziellen Inbetriebnahme des Kabelverzweigerkastens im Rohrbacher Weg trafen sich der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Bernd Alsfasser, die Ortsbürgermeister Kurt Jenet, Andreas Werle und Alfred Heu mit OIE Vorstand Rainer Boost, Netzplaner Volker Heidrich und Joachim Busch, Leiter der Kommunalen Betreuung bei der OIE. Ab sofort können über 6.500 Einwohner in den Kommunen mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Netz surfen. Und das ist nicht alles: Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig funktionieren. Möglich machte das das Engagement der OIE in Sachen Breitbandausbau in der Verbandsgemeinde Baumholder.

„In Ihren Orten setzen wir die sogenannte Vectoring-Technik ein. Sie nutzt Glasfaserleitungen und nur noch auf der letzten Meile das leistungsschwächere Kupfer“, erläuterte Busch beim Inbetriebnahmetermin den Bürgermeistern. Das von ihm vorgestellte Verfahren unterscheidet sich von VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) und DSL (Digital Subscriber Line) durch deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreicht, desto höher ist das Tempo. Für das einfache Surfen, das Lesen von E-Mails und selbst für das Herunterladen von einzelnen Musiktiteln reichten die vorherigen Geschwindigkeiten leidlich aus. Nun ist jedoch deutlich mehr möglich: Gleichzeitiges Telefonieren, Surfen und Fernsehen stellt kein Problem mehr dar. „Bereits vor einigen Jahren haben wir damit begonnen, bei Verkabelungen von Freileitungen Leerrohre für Glasfaserkabel mit einzubringen. Bei der Modernisierung der Netze in der Verbandsgemeinde Baumholder hatten wir nun sogar die Möglichkeit, direkt Glasfaser zu legen. So profitieren die Gemeinden durch unseren Netzausbau auch von schnellen Internetgeschwindigkeiten und befinden sich jetzt auf der Überholspur der Datenautobahn“, zeigte sich Boost erfreut. Insgesamt wurden rund 22 Kilometer Glasfaserleitungen gelegt sowie 22 Kabelverzweigerkästen an 16 neu errichtete Multifunktionsgehäuse, die als eine Art kleine Vermittlungsstelle dienen, angebunden. Die Bürgermeister bedankten sich unisono für die Unterstützung und Umsetzung durch die OIE und nicht zuletzt auch bei Netzplaner Heidrich für die zuverlässige Leitung der Baumaßnahmen.

Um nun in den Genuss der neuen Internetgeschwindigkeit zu kommen, müssen bestehende Verträge aktiv umgeändert werden. Die OIE bietet mit „innogy Highspeed“ eigene Internet- und Telefonie-Produkte an. Der kleinste Tarif umfasst bis zu 25 Megabit Surfgeschwindigkeit und kostet für OIE Kunden 34,90 Euro. Der größte Tarif für Vielsurfer bietet bis zu 100 Megabit-Geschwindigkeit. Über eine Internet-Flatrate und eine Telefonflatrate verfügen alle Tarife. Für alle gilt eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten, OIE Strom- und Gaskunden erhalten einen Preisnachlass. Bei Nichtgefallen kann der Vertrag innerhalb der ersten drei Monate jederzeit gekündigt werden.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.innogy-highspeed.com oder telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 99 000 66.